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"Advent, Advent die Erde brennt"- 2. Advent: Das Lieferkettengesetzt

Advent, Advent die Erde brennt:

Seit März 2021 ist im europäischen Parlament mehrheitlich ein neues Lieferkettengesetz beschlossen. Dieses Gesetz soll ab 2024 dafür sorgen, dass Unternehmen auch für die Produktion und Lieferung ihrer Produkte die Menschenrechte aller Beteiligten gewährleisten müssen.

Es ist ein entscheidener Schritt in Richtung Klimagerechtigkeit. Ein Schritt von vielen, die für eine gerechte Zukunft notwendig sind.

Das in Deutschland zuvor angekündigte "Sorgfaltspflichtengesetz" fokussierte sich vorallem auf die Einhaltung der Menschenrechte und gab der Verantwortung für ökologische/klimatische Aspekte kaum Raum.

Am Beispiel der Entwaldung ist die Dringlichkeit der Umsetzung festzustellen:
Die Bevölkerung der EU macht 7% der Weltbevölkerung aus. Die Importe 2019 von der globalen Nachfrage von Palmöl betrug 17% und die für Soja 25%. Im Bereich von Gummi (41%) und Kakao (80%) sind wesentlich höhere Zahlen festzuhalten. Mit Blick auf Rindfleisch gehen 80% der globalen Importe in die EU. Das alles sind Produkte, die im Zusammenhang mit der Zerstörung der Natur stehen. Dafür werden Flächen illegal gerodet.
Laut eigenen Angaben der Europäischen Kommission lassen sich rund 10% der weltweiten Entwaldung auf die Produktion von Produkten, die in der EU konsumiert werden, zurückführen. Diese Inhaltsstoffe sind in den Regalen unserer Supermärkte versteckt und sehr schwer zu vermeiden.

Deswegen müssen wir weiter darüber reden. Sprecht mit euren Freunden und Familien und klärt sie über die Situation auf.